1. Das informatisierte Unternehmen | 2. Ökonomisierung und Informatisierung | 3. Informatisierung im Alltag | 4. Flexibilisierung von Arbeit und digital divide | 5. Wandel der Kompetenz für und durch informatisierte Arbeit | 6. Virtuelle Organisation und verteilte Anwendungen | 7. Informatisierung und Industrialisierung der Dienstleistungsarbeit | 8. Neue internationale Produktionsstrukturen und Arbeitsteilung | 9. Verteilte Aktivitäten zwischen Mensch und Technik | 10. Virtualisierung des Eigentums – Enteignung des Virtuellen?| 11. Wissen und Wissensmanagement
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Forum 4 | Donnerstag 27.01.2005Flexibilisierung von Arbeit und digital divide |
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Moderation: Prof. Dr. Rudi Schmiede (TU Darmstadt) Referate: Informatisierung steht in engem Zusammenhang mit der Flexibilisierung von Arbeit auf allen Ebenen der Gesellschaft. Durch flexible Arbeit entstehen neue gesellschaftliche Ungleichheiten und wirtschaftliche Unsicherheiten. Dadurch rückt der Einzelne immer näher an das konkrete Marktgeschehen heran und wird in seiner Position verwundbarer. Es kann von einer "neuen Unmittelbarkeit der Ökonomie" gesprochen werden. Das Thema der sozialen Ungleichheit im Kontext der Informatisierung wird vor allem unter dem Aspekt des "digital divide", der digitalen Spaltung diskutiert. Dabei geht es um die weiter anwachsende Spaltung zwischen denjenigen, die zu Hause oder am Arbeitsplatz Zugang zu modernen Informations- und Kommunikationstechnologien haben, und solchen, denen diese Möglichkeit verwehrt bleibt. Diese Entwicklung bleibt nicht ohne gesellschaftliche Konsequenzen. So können Tendenzen der Entsolidarisierung sowie eine zunehmende soziale Gefährdung bestimmter Gruppen beobachtet werden. Von Interesse ist zusätzlich, inwieweit die Flexibilisierung von Arbeit mit einer Entnormierung sozialer Sicherheit einhergeht und welche gesellschaftlichen Wirkungen damit verbunden sind. |
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