1. Das informatisierte Unternehmen | 2. Ökonomisierung und Informatisierung | 3. Informatisierung im Alltag | 4. Flexibilisierung von Arbeit und digital divide | 5. Wandel der Kompetenz für und durch informatisierte Arbeit | 6. Virtuelle Organisation und verteilte Anwendungen | 7. Informatisierung und Industrialisierung der Dienstleistungsarbeit | 8. Neue internationale Produktionsstrukturen und Arbeitsteilung | 9. Verteilte Aktivitäten zwischen Mensch und Technik | 10. Virtualisierung des Eigentums – Enteignung des Virtuellen?| 11. Wissen und Wissensmanagement
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Forum 3 | Donnerstag 27.01.2005 Informatisierung im Alltag |
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Moderation: Dr. Thomas Berker (NTNU, Trondheim) Abstract (Berker, Kleemann, Schönberger) PDF, 18 kb Referate: Mittels der neuen Werkzeuge, Dienste und Infrastrukturen, die wir hier verkürzt neue IuK-Technologien nennen, wird es nicht nur möglich, Menschen und Dinge neuartig in Raum und Zeit zu verknüpfen, sie ermöglichen auch auf der Ebene des Individuums neue Querverbindungen zwischen vormals klar(er) getrennten Bereichen des Alltags, wie z.B. Arbeit und Leben. Mit der Diffusion von leistungsfähigen Heimcomputern, mobiler IuK-Technik und breitbandigen Netzwerken (VoIP via SIP, Flatrate, PAN, UMTS, Bluetooth, WLAN, um nur ein paar Kürzel zu nennen) eröffnen sich neue Wege zu kommunizieren und sich zu informieren - wo und wann auch immer. Die konkrete Ausformung dieser Möglichkeiten hat gerade erst begonnen, viele der genannten Dienste und Technologien sind noch im Stadium der 'early adoption'. Gleichwohl verfügen wir nach zehn Jahren der explosiven Verbreitung von Internet und anderen neuen Kommunikationsdiensten über erste Erfahrungen, die gebündelt zu diskutieren sind. Im Einzelnen werden wir uns auf Wechselwirkungen in dem Dreieck "Arbeit-Haushalt- Technologie" konzentrieren: Die übergeordnete Fragestellung ist dabei die nach der Aneignung von IuK-Technologien im Alltag: Kommunikation und Information sind allgegenwärtig. Wie werden Technologien, die mit diesen Bereichen verknüpft sind, in den Alltag eingebettet? Haushalte als ökonomisch-moralische Institutionen bilden in ihrer traditionellen Konzeption auch räumlich eine Einheit. Welche Rolle spielen IuK-Technologien in Kombination mit neuen Konsummustern und allfällig zunehmender Mobilität in der galoppierenden Auflösung traditioneller Familien- und Haushaltsformen? Spätestens seit den frühen 1970er-Jahren wird der Telearbeit eine zentrale Rolle in der Arbeitswelt der Zukunft zugeschrieben. Kommt jetzt mit neuen technischen und institutionellen Gegebenheiten, nach 30 Jahren des weitgehenden Nichteintreffens dieser Voraussagen, Bewegung in das räumliche Arrangement von Arbeit? |
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