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Informatisierung der Arbeit - Gesellschaft im Umbruch

 

 

Forum 2 | Donnerstag 27.01.2005

Ökonomisierung und Informatisierung: neue Qualität des Zusammenhangs

 

Moderation: Dr. Sabine Pfeiffer (ISF München) Folien PDF, 131 kb | Text PDF, 139 kb

Referate:
Dr. Klaus Dörre (FIAB Recklinghausen) Abstract PDF, 69 kb
Frank Iwer (IMU München) Abstract PDF, 41 kb | Vortrag PDF, 183 kb
Dr. Uwe Vormbusch (IfS Frankfurt) Abstract PDF, 41 kb | Vortrag PDF, 139 kb

Die zunehmende Ökonomisierung unserer Gesellschaft scheint im öffentlichen Diskurs omnipräsent: keine politische Entscheidung ohne Rekurs auf die Lage des Wirtschaftsstandorts, keine betriebliche Organisationsumstellung ohne Rekurs auf den Markt, und kaum eine gesellschaftliche Sphäre, die ohne betriebwirtschaftliche Bewertung auszukommen scheint. Die Verbindung von Globalisierungsprozessen und internationalen Finanzmärkten einerseits und der betriebwirtschaftlichen Dominanz bei unternehmensstrategischen wie betriebsorganisatorischen Maßnahmen andererseits ist ebenso wenig ohne Informatisierung denkbar wie die zunehmend konstatierte Internalisierung des Marktes durch das Subjekt. Informatisierungstechnologien zur Automatisierung von Finanzprozessen (wie Online Analytical Processing, OLAP, oder Business Intelligence), zur Integration betrieblicher sowie - im Zuge der Öffnung zu internetbasierten Protokollen und offenen Architekturen - zunehmend auch wertschöpfungsübergreifender Prozesse unter betriebwirtschaftlicher Perspektive (SAP, PeopleSoft u.Ä.) und die internetbasierte Einbindung von Kunden und Anbietern auf der Beschaffungs- wie Absatzseite der Unternehmen (z.B. CRM, eProcurement, online assessment u.Ä.) gehen dabei Hand in Hand mit den ökonomischen Strategien wie Shareholder Value, Börsennotierungen, Fusions- und Merger&Acquisition-Aktivitäten. Diese neue Qualität der Zusammenhänge von Ökonomisierung und Informatisierung ist bislang kaum umfassend systematisch erforscht. Der Workshop will einen ersten Schritt leisten, um diese Lücke zu schließen.

 
 
 
     
  Tagung im Rahmen des Forschungsvorhabens „Kooperationsnetz prospektive Arbeitsforschung“ (KoprA) – gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01HN0122 und betreut vom Projektträger „DLR – Innovative Arbeitsgestaltung und Dienstleistungen“ im Rahmenkonzept „Innovative Arbeitsgestaltung – Zukunft der Arbeit“.

 

Kooperationsnetz prospektive Arbeitsforschung (KoprA) Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
DLR Innovative Arbeitsgestaltung und Dienstleistungen
     
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