Informatisierung der Arbeit

Unter dem Begriff “Informatisierung der Arbeit” versteht man den Einfluss der digitalen Informations- und Kommunikationstechnologien auf die moderne Arbeitswelt. Das Internet hat die Qualität des Arbeitens stark beeinflusst. Bei der Informatisierung der Arbeit geht es nicht nur um den Einsatz von Computern und die Tatsache, dass sie aus dem Arbeitsleben nicht mehr wegdenkbar wären, sondern vor allem um den Einfluss derer. Es entsteht dadurch eine neue Form des Wirtschaftens: Neue Management- und Steuerprozesse, neue Arbeitsstrukturen und eine neue Form der Bildung. Durch die Möglichkeit der Bildung, der Wissensaneignung und des Lernens durch das Medium Internet kann jeder über die eigene Beteiligung am Arbeitsmarkt großen Einfluss nehmen.

Gesellschaft im Umbruch

In einer Tagung in Darmstadt im Januar 2005 mit dem gleichnamigen Titel “Informatisierung der Arbeit” wurde erarbeitet, dass dieser Wandel auf drei Ebenen sichtbar wird. Auf der Ebene der wirtschaftlichen Aktivitäten, der Ebene der Beschäftigungsstruktur und auf der individuellen Ebene. Es wird betont, dass sich die Erwerbsarbeit nicht nur quantitativ, sondern vor allem qualitativ gewandelt hat. Dieser Wandel wird seit Beginn der 90er-Jahre durch die Entstehung des Informationsraums Internet, die veränderten Raum- und Zeitstrukturen und die Standardisierung von Kommunikationsstrukturen hervorgerufen, so der Tagungsbericht des tatup-Journals

Um diesen Wandel der Arbeitswelt und die Prägung des Begriffs “Informatisierung” zu verstehen, werfen wir einen Blick auf die Geschichte...